Nahtoderfahrungen wissenschaftlich ergründen



Sowohl Naturwissenschaften als auch traditionelle Religionen haben um Nahtoderfahrungen bisher einen Bogen gemacht. Nach wie vor ist die Sterbeforschung eher etwas für Außenseiter oder wissenschaftliche Grenzgänger. Dr. Enno Edzard Popkes will das ändern.

Popkes ist Professor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt an der Universität Kiel und Vorstand des Deutschen „Netzwerks Nahtoderfahrung“. Er sucht die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaft – und sieht in Nahtoderfahrungen eine Chance zur Weiterentwicklung der Religionen und das Potential für grundlegende Änderungen in unserem Weltbild.

Aus dem Inhalt des ersten Gesprächsteils:

• Warum haben es Nahtoderfahrungen so schwer, als seriöses wissenschaftliches Thema wahrgenommen zu werden?
• Für welche Wissenschaften könnten Nahtoderfahrungen Thema werden?
• Bedingt Wissenschaft eine materialistische Herangehensweise an das Thema?
• Wie positioniert sich die Theologie zu Nahtoderfahrungen?
• Haben Nahtoderfahrungen ein echtes Entwicklungspotenzial für etablierte Kirchen?

Im zweiten Gesprächsteil geht es um mögliche Zusammenhänge zwischen dem frühen Christentum (Paulus), dem Platonismus und Nahtoderfahrungen. Prof. Popkes hat zu diesem Thema im Herbst 2016 ein Buch unter dem Titel „Erfahrungen göttlicher Liebe" veröffentlicht.

Aus dem Inhalt des zweiten Gesprächsteils:

• Nahtoderfahrungen und Bibelexegese
• Das Erweckungserlebnis („Himmelsreise“) des Paulus 
• Nahtoderfahrung im Leben Jesu?
• Bestätigen Nahtoderfahrungen die christliche Lehre?
• Erfahrung versus Dogmatik
• Können Nahtoderfahrungen den christlichen Auferstehungsglauben untermauern?
• Welche Beziehungen erbeben sich zwischen der Philosophie Platons und Nahtoderfahrungen?
• Können Nahtoderfahrungen eine Brücke bilden zwischen antiken philosophischen Vorstellungen und der Naturwissenschaft?
• Das Buch „Erfahrungen göttlicher Liebe“?


Eine Kurzfassung des Gesprächs ist hier zu sehen: