„Der Tod ist nicht gleichzeitig mit dem Leben entstanden!"



Prof. Ernst Peter Fischer gehört zu den bedeutendsten deutschen Wissenschaftspublizisten der Gegenwart. Er studierte Mathematik, Physik und Biologie, habilitierte sich in Wissenschaftsgeschichte und ist Autor zahlreicher faszinierender Bücher, unter anderem über bedeutende Persönlichkeiten aus der Forschung.

In diesem Gespräch geht es zunächst um die Frage, ob der Tod wirklich zwangsläufig zum Leben gehört. Und was ist das Leben überhaupt? Ein „Lichtblitz zwischen zwei Dunkelheiten“? Welche Bedeutung könnte und sollte die Religion für wissenschaftlich orientierte Menschen haben?

Das und viele weitere spannende Fragen stehen im Zentrum dieses 45-Minuten-Gesprächs mit Ernst Peter Fischer, dessen neues Buch sich ebenfalls mit dem Verhältnis zwischen Naturwissenschaft und Religion beschäftigt.

Aus dem Inhalt des Gesprächs:

• Ist der Tod aus biologischer Sicht eine Notwendigkeit?
• Jede Zelle will sich unbegrenzt teilen und somit (unendlich) weiterleben
• Die Überlebensfähigkeit der einzelnen Zelle bedeutet den Tod des ganzen Organismus
• Weshalb der Tod zum Leben gehört
• Künstliche Lebensverlängerung: Möglichkeiten und Grenzen
• Die unsterbliche Seele aus naturwissenschaftlicher Sicht
• Vom Weltbild des Philosophen Nicolai Hartmann
• Bewusstsein aus naturwissenschaftlicher Sicht
• Genom-Projekt versus Wunder des Lebens
• Die Problematik der wissenschaftlichen Methode
• Nervenaktivität versus Empfindung
• Könnte Mathematik ein Weg werden, die Existenz jenseitiger Welten zu beweisen?
• „Religion und Naturwissenschaft gehören zusammen“
• Bedeutung des Begriffes von „Bildung“
• Ein neues Gottesbild entwickeln?
• Die Bedeutung des „Heiligen“ (Unantastbaren) für den Menschen
• „Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft des Menschen“

Eine Kurzfassung des Gesprächs finden Sie hier: