„Ich bin ja nur ein Knecht!"

Das „belebte Grander-Wasser" ist heute eine bekannte Marke. In unserem Gespräch erzählte der Tiroler Naturforscher Johann Grander (1930–2012), wie alles begann.

Wie wird man Naturforscher? Wie hat das alles bei Ihnen begonnen? Sie hatten doch früher eine Tankstelle ...

GRANDER: Ja, mit der Tankstelle hat es angefangen. Bei den vielen Gasen, besonders im Sommer, hab' ich mir gedacht, da müsst' es doch was anderes geben. Dazu kam eine Gelenkentzündung, weil ich im Winter beim Schneeketten-Auflegen viel am Boden liegen musste. Und als mir der Arzt sagte, da wäre nur noch mit einer Operation etwas zu machen, hörte ich mit der Tankstelle auf und begann, die Magnet-Massageroller weiterzuentwickeln, mit denen sich schon mein Vater beschäftigt hatte. Außerdem habe ich mich schon immer gefragt, wie das sein kann, dass in der Natur alles so perfekt abläuft. Wer hat das alles so perfekt gemacht? Das kann nur der Schöpfer sein! Und so bin ich immer mehr zur Natur gekommen.

Und aus der Beschäftigung mit den magnetischen Kräften entstand dann ein Motor. Läuft der nur durch Magnetismus oder braucht er auch eine Batterie?

GRANDER: Eine Batterie braucht er zum Steuern und zum Ausgleichen, auch zum Anfahren, aber der Motor lädt sich selbst und läuft dann immer weiter. Und so hat man dann gleich drei Gegner, die Ölmultis, die E-Wirtschaft und die Wissenschaft, die sich von einem Manderl, das nichts gelernt hat, nichts weismachen lassen will. Ich darf das ja nicht laut sagen, dass ich kaum sieben Jahre lang in die Schule gegangen bin.

Sie meinen aber, dass man Wissen nicht unbedingt in der Schule erlernen muss, sondern auch sozusagen von oben empfangen kann ...

GRANDER: Ja, und drum ist auch mein Spruch: Von oben führen lassen, aber von herunten nicht verführen lassen! Oft, wenn ich etwas nicht weiß, frag' ich. Und ich krieg's, und dann mach' ich das, und bis jetzt war es immer richtig. Wichtig dabei ist halt: klein bleiben, ein bisserl Demut, weil aus dem Hochmut kommt das Gegenteil, das wissen wir ja! Ich selber bin ja auch nur ein Knecht. Es gehört überhaupt nichts uns, wir dürfen alles nur benützen. Es gehört alles dem Schöpfer. Auch mit dem Geld ist es so – es ist wichtig, aber es darf nicht an erster Stelle stehen, an erster Stelle ist das Helfen. Geld ist wie ein Misthaufen: Auf einem Fleck bringt es nichts, aber wenn der Mist verteilt und verstreut ist, dann kann man ernten. Der Schöpfer hat alles so perfekt gemacht, und die Menschen machen alles kaputt. Und wenn hier alles kaputt ist, möchten sie auf andere Planeten und dort weitermachen. Dabei hat der Mensch so viele Fähigkeiten. Er ist das einzige Wesen mit einem freien Willen, er kann frei sein, aber er muß schauen, daß er in seine Wohnung oder sein Haus keine Untermieter reinläßt, so daß er dann in den Keller runter muß, wenn der oben etwas anschafft!

Wollen Sie damit sagen, dass wir unseren Verstand möglichst frei von fremden Einflüssen und Gedanken halten sollen, die sich so oft aufdrängen und unser eigenes Wollen unterdrücken können?

GRANDER: Ja, frei zu sein ist etwas ganz Eigenes. Wer es einmal probiert, nur fünf Minuten lang, wird erleben, dass da Hunderte Gedanken kommen ... die müssen alle weg, damit man wirklich frei ist, bei sich selbst ist. Der Mensch kann in Gedanken in Sekundenschnelle überall sein, kann sich auch von überall aus an seinen Schöpfer wenden, aber er muss dabei frei bleiben und Gutes tun können. Es gibt vieles, was kritisch ist und der eigenen Freiheit im Weg stehen kann, zum Beispiel die fixen Gedanken von politischen Parteien oder Religionen ... Für mich sind Religionen etwas Schlimmes, wenn man daran denkt, dass sich Menschen bis heute aus religiösen Gründen in Kriegen töten. Es gehört nicht hierher, aber die Wiedergeburt zum Beispiel ist etwas Selbstverständliches. Und alle, die hier auf der Erde etwas angerichtet haben, müssen wieder zurück und aufräumen. Was aber jemand gelernt hat, nimmt er mit auf die Station, wo er hingehört. Die Kirche sagt dazu „Himmel“, aber da gibt's Tausende, Millionen von Himmeln. Jeder geht nach dem Tod genau in die Stufe ein, wo er hingehört. Dieses Wissen müssten alle Menschen erfahren, das wäre sehr wichtig. Nach dem Sterbetag braucht niemand am Friedhof zu warten, bis die Gebeine wieder auferstehen. Die Auferstehung findet sofort statt!

Zurück zu Ihren Motoren! Wie lange haben Sie sich mit solchen neuen Techniken beschäftigt?

GRANDER: Ich habe zehn Jahre daran gearbeitet und zehn verschiedene Motoren gebaut, jeden anders. Ich wollt's immer wieder sein lassen, aber dann kamen wieder neue Ideen, und ich könnt' es nicht. Einmal hatten wir Direktoren von der Firma „Siemens“ zu einer Vorführung da, sie waren fasziniert und hätten Millionen gezahlt, und ich hatte ohnehin kein Geld ... diese Jahre waren einfach auch eine gewisse Lernzeit für mich. Ich brauch' auch heute kein großes Konto auf der Bank, alles wird verwendet, damit wir hier in unserer Firma größer werden.

Über Ihren Magnetmotor sind Sie dann auf das Wasser gekommen ...

GRANDER: Ja, weil ich das Wasser dazu verwendet habe, um die Rückladung, die Energie, die beim Anlaufen des Motors entsteht, zurückzuhalten.

Sie begeistern Leute nicht nur, sondern haben auch viele Kritiker. Wie gehen Sie damit um?

GRANDER: Es ist ganz normal, dass es Kritiker gibt. Man hat die Leute, die sich mit meiner Technologie befassen, schon als Sekte bezeichnet, man hat gesagt, Scientology hätte das hier alles schon gekauft, es wurde in einem Buch behauptet, das Granderwasser hätte satanische Schwingungen ... Das sind halt die Gegner, ich habe nie etwas gegen sie gesagt. Ich bin dankbar dafür, dass in unserer Familienfirma „INNUTEC“ niemand auch nur mit einem halben Prozent oder mit einem Groschen irgendwie beteiligt ist, wir sind ganz frei. Vor einiger Zeit wurde meine Technologie in der ORF-Fernsehsendung „Treffpunkt Tirol“ vorgestellt, und die Zuseher wurden bei einer Telefonumfrage gefragt, ob sie an die Wirksamkeit des Granderwassers glauben: 76 % der Anrufer antworteten mit Ja, 24 % mit Nein. Und es haben 1526 Leute angerufen, das gab es vorher noch nie. Es gibt auch immer wieder Leute, die vorher überhaupt nichts geglaubt haben, dann aber an sich selbst die Wirkung spürten und zu den eifrigsten Verfechtern wurden. Wenn jemand kommt und dankt, weil das Kind gesund geworden ist oder er selbst, oder weil sein offener Fuß zugegangen ist oder die Gürtelrose weg ist, dann freut mich das. Aber ich gebe den Dank sofort weiter, dorthin, wo er hingehört. Weil ich hab' ja auch alles bekommen.

Über die Details der „Wasserbelebung“ weiß außer Ihnen kaum jemand Bescheid. Was sagen Sie zu den Vorbehalten und Gegenargumenten von seiten der Wissenschaft, die das alles ja oft generell in Frage stellt?

GRANDER: Herr Dr. Felsch, der sich mit unserem Wasser beschäftigt, hat in Vorarlberg kürzlich einmal gefragt, wo es sonst noch ein Wasser gibt, dem nichts beigemischt wird und das sich jahrelang hält. Solche Dinge interessieren die Wissenschaftler natürlich, sie wollen wissen, wie das Manderl das macht. Aber wir debattieren nicht zu viel, das dauert zu lang, das tun wir nicht.

Das Argument „Placebo-Effekt“ steht manchmal im Raum ...

GRANDER: Wenn jemand einen Viertelliter in die Heizungsleitung eines Zweifamilienhauses füllt und das ganze Wasser wird glasklar – ist das Placebo?

Gibt es Tendenzen, dass sich der Belebungseffekt mit der Zeit wieder vermindert?

GRANDER: Nein. Bis jetzt, seit etwa 15 Jahren, ist keinerlei Nachlassen feststellbar. Was noch längere Zeiträume anbelangt, kann ich darüber nichts aus eigener Erfahrung sagen.

Die Praxis zeigt offenbar, daß die Effekte durch „belebtes Wasser“ sich überall etwas anders darstellen. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

GRANDER: Am Wasser. Es gibt nicht zweimal das gleiche Wasser, wie es auch nicht zwei gleiche Bäume gibt. Alles ist in der Schöpfung einmalig. Dazu kommen die Einflüsse von Tag und Nacht, der Kraft des Mondes, der Jahreszeiten und auch der Tierkreiszeichen. Jede Quelle ist anders, jedes Wasser fließt über andere Mineralien und nimmt dabei die entsprechenden Informationen auf. Nur für die Wissenschaft ist es immer das gleiche H2O. Man muss einmal denken, wie dumm das ist.

Bisweilen hört man auch die Befürchtung, dass die Auswirkungen der „Belebung“ vielleicht auch Ungewolltes nach sich ziehen. Sind für Sie selbst alle Vorgänge in dem Zusammenhang wirklich überschaubar?

GRANDER: Ja. Ich weiß aber, dass solche Dinge zum Beispiel von Leuten behauptet werden, die pendeln und dann diese Aussagen treffen. Aber die sind selbst gar nicht reif und wissen nicht, welche Einflüsse dabei mitspielen.

Sie werden oft in einem Atemzug mit Viktor Schauberger genannt. Wie sehr haben dessen Arbeiten Sie beeinflusst?

GRANDER: Ich habe zu Beginn meiner Forschungen zehn Jahre lang von Schauberger gar nichts gewusst. Auch von Tesla nicht – bis einer einmal bei der Vorführung meines Motors gesagt hat: „Ah, das ist ja ein Tesla-Motor!“ So kam ich auf den Namen Tesla. Bei Schauberger war es der Begriff der „Implosion“, der mich sofort beeindruckt hat. Er hatte das formuliert, womit ich mich selbst beschäftigte. Ich bin auch draufgekommen, dass Schauberger früher genau hier in Jochberg Versuche mit einem Kupferpflug gemacht hat ...

Der Vorgang der Wasserbelebung steht in sehr engem Zusammenhang mit Ihrer Person. Haben Sie sich eigentlich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen wird, wenn Sie einmal nicht mehr hier auf der Erde sind?

GRANDER: Heimgehen heißt das bei uns! Ich hab' keine Angst davor, weil ich das ja alles schon sehen und mitmachen habe dürfen. Vier meiner Kinder arbeiten in der Firma mit. Wichtig ist, dass alles beieinander bleibt und in der Familie weitergeführt werden kann.

Herzlichen Dank für das Gespräch!