„Auch Gedanken haben ein Gewicht!“


Die spektakulären Wiege-Experimente des Frankenthaler Chemikers und Physikers Dr. Klaus Volkamer

Irgendwie fühle ich mich wie in der Filmkomödie „Männer, die auf Ziegen starren“, aber ich bemühe mich um Konzentration. Ich stehe in einem zum Experimentierfeld umfunktionierten Kellerabteil vor einem kleinen Wandschrank und blicke durch dessen Glastür auf eine kleine blaue Röhre, die an einer sehr genau messenden Waage hängt. Mit fokussiertem Blick und zielgerichteten Gedanken. Um die von mir ausgehenden Kräfte noch besser zu bündeln, richte ich nun, der Anweisung von Dr. Klaus Volkamer folgend, zusätzlich meine Fingerspitzen in Richtung der Röhre. Der Forscher wiegt indessen mit Hilfe einer hochempfindlichen Waage, deren Daten von einem Computer aufgezeichnet werden, permanent das Gewicht der Röhre. Wenn seine Theorien stimmen und meine gedanklichen Impulse stark genug sind, sollte sich das Gewicht der Röhre während der Zeit der Konzentration meßbar verändern.

Als wir dann vor dem Drucker stehen, der die Ergebnisse des Wiegeexperiments auswirft, folgt die Überraschung – zumindest für mich, denn ich hatte angesichts der etwas skurrilen Situation nicht wirklich damit gerechnet, daß ein Effekt sichtbar werden könnte. Die Gewichtskurve, deren Gesamtverlauf auch die geringfügigen Temperaturveränderungen während des Meßvorgangs widerspiegelt, zeigt genau während der Sekunden meiner gedanklichen Konzentration zwei deutliche Spitzen: Die erste zeigt den Beginn der bewußten gedanklichen Ausrichtung, die zweite folgte nach der Unterbrechung durch Dr. Volkamer, als er mich aufforderte, auch die Fingerspitzen „einzusetzen“. Dr. Volkamer ist über das deutliche Ergebnis selbst erfreut, denn nicht bei jeder Versuchsperson funktioniert die Sache gleich gut. Seine Theorie findet er damit wieder einmal bestätigt – und über diese Theorie führen wir nun ein Gespräch …

Herr Dr. Volkamer, Sie sind Chemiker und Physiker und haben ein Buch geschrieben, das sich mit der „feinstofflichen Erweiterung des Weltbildes“ befaßt. Was bedeutet für Sie als Wissenschaftler der Begriff „Feinstofflichkeit“? Was ist das nach Ihrer Ansicht?

VOLKAMER: Ich bin vor 30 Jahren darauf gestoßen, es dreht sich dabei einfach um eine zweite Form von Materie, unsichtbarer Materie. Die normale Materie kann man anfassen. Sie besteht, wenn man so will, aus kleinen Punkten, kleinen Kügelchen, eben den Elementarteilchen, die unseren Körper aufbauen. Die feinstoffliche Materie baut pulsierende Felder auf, ähnlich wie es auch Magnetfelder gibt, die ja jeder kennt. Nur sind Magnetfelder etwas Elektromagnetisches, während die feinstofflichen Felder nicht-elektromagnetisch sind. Und diese großen, nicht-elektromagnetischen Felder haben reale makroskopische Masse, die man auch wiegen kann. Das nenne ich Feinstofflichkeit.

Wenn man von solchen Feldern ausgeht – in welcher Form sind wir Menschen Ihrer Meinung nach mit ihnen verbunden?

VOLKAMER: Das Buch, das ich geschrieben habe, zeigt auf der Vorderseite ein Bild, auf dem man sieht, daß der grobstoffliche Körper von einem nicht-elektromagnetischen, bioaktiven, großen Feld umgeben ist. Es ist kein Magnetfeld, sondern es ist eine Art Lebensfeld, das man heute auch „Aura“ nennt. Diese Felder umgeben und durchdringen den Körper und verbinden ihn mit dem Phänomen des Lebens, denn diese Felder scheinen auch mit dem Bewußtsein in Verbindung zu stehen. Alle Lebewesen, alle einzelnen Zellen von Tieren und Pflanzen haben solche Felder, die man auch als „living matrix“ bezeichnen kann. Aber auch Mineralien haben solche Felder, normale Metalle haben ebenfalls solche Felder – nur sind das keine Lebewesen im üblichen Sinn, weil die Physiologie nicht mit diesen Feldern interagieren kann, während bei einem Lebewesen die gesamte grobstoffliche Körperstruktur mit diesen Feldern gesteuert wird und dynamisch mit ihnen interagieren kann.

Würden Sie so weit gehen zu sagen, daß dieses feinstoffliche Feld zum Wesen des Menschseins gehört? Daß wir als Menschen also nicht nur der physische Körper sind, sondern auch eine andere Wirklichkeit in uns und mit uns tragen?

VOLKAMER: So ist es. Das eigentliche Phänomen Leben steckt in diesen Feldern drin, der grobstoffliche Körper vergeht irgendwann, er wird krank und alt und stirbt, aber die Information, die man während eines Lebens in diesen Feldern abgespeichert hat, überlebt problemlos das Phänomen des Todes – nur in dem üblichen Wachbewußtsein, in dem die Menschen hier auf der Erde leben, bemerken sie diese Zusammenhänge im Regelfall nicht. Aber das eigentliche Phänomen Leben betrifft eben nicht nur den Körper, sondern geht weit darüber hinaus. Wir Menschen sind multidimensionale Wesen. Im Wachbewußtsein aber leben wir in der „platonischen Höhle“, in einem System, das man nur elektromagnetisch über die Sinne erkennen kann. Alle fünf Sinne laufen elektromagnetisch, und alles, was nicht-elektromagnetisch existiert, können wir über die Sinne nicht erkennen. Es ist zwar vorhanden, aber wir greifen durch, wir sehen durch, wir hören es nicht, wir fühlen es nicht, wir schmecken es nicht – und trotzdem ist es wichtiger als der Körper selbst.

Die Idee, daß der Mensch eine feinstoffliche Umgebung oder einen feinstofflichen Kern – wie immer man es nennen will – in sich trägt, diese Idee der „Seele“ kennt man aus Religionen, auch aus der Esoterik, aber man kennt sie bis heute kaum aus der Wissenschaft. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich mit diesen Zusammenhängen zu beschäftigen? Und konkret: Wie sind Sie auf den Gedanken gekommen, daß die Feinstofflichkeit ein Gewicht haben könnte, daß man sie also wiegen kann?

VOLKAMER: Ich habe mich lange Zeit mit der vedischen Wissenschaft beschäftigt – und dort sagt Maharishi Mahesh Yogi, daß es eine Form feinstofflicher Materie gibt, die der Träger von Bewußtsein ist und die Raum-Zeit-Geometrie des Universums aufbaut. Diese Lehre war für mich der erste Hinweis darauf, daß es eine Brücke gibt zwischen dieser Form von Materie und normaler Physik – Raum-Zeit-Geometrie ist normale Physik – und dem Phänomen dieser Felder, die Bewußtsein und Leben tragen. Diesen Schritt habe ich verfolgt – und mir fiel dann etwas ein, was Wilhelm Reich schon gemacht hat. Er hat Röhren gewickelt und Cloudbuster benutzt, um Wetterphänomene zu beeinflussen. Ich habe dann einen kleinen Cloudbuster mit etwa 18 Zentimetern Länge gemacht und habe ihn morgens und abends gewogen. Die Ergebnisse habe ich verglichen mit einer ähnlichen Probe, die aber nicht gerollt, sondern gefaltet war. Das heißt, es handelte sich um gleiche Materialien, aber um verschiedene Formen. Und das ist der Punkt: Die feinstoffliche Form von Materie erkennt geometrische Formen und kann von geometrischen Formen, zum Beispiel gerollten Zylindern, besser absorbiert werden, als wenn man das Material einfach zusammenknautscht. Das bedeutet, man kann eine zusammengeknautschte Referenzprobe machen und andererseits eine schön gerollte Zylinderprobe nach Wilhelm Reich – und wenn man die beiden Proben nun regelmäßig morgens und abends wiegt, dann stellt man fest, daß sich das Gewicht der gerollten Probe gegenüber der geknautschten Probe ändert. Das heißt, es wurde etwas absorbiert. Und das ist die Methode, nach der man objektiv an den Nachweis der feinstofflichen Materie herangehen kann.

Was sind denn – über die Jahre betrachtet – die wesentlichsten Effekte und Meßergebnisse, die Sie mit Ihren Wiegeversuchen feststellen konnten?

VOLKAMER: Wenn man in diese Sache tiefer eindringt, dann findet man in der heutigen Physik eine große Zahl von Anomalien, die man wissenschaftlich zwar kennt, die man sogar theoretisch beschreiben kann, die man experimentell nachweisen kann, von denen man aber keine Vorstellung hat, wie sie zustande kommen. Nehmen Sie die heute bekannten wissenschaftlichen Quantenparadoxa, zum Beispiel die berühmte quantenmechanische Verschränkung – man kann sie mathematisch berechnen, experimentell nachweisen, aber wie Teilchen, etwa Photonen, die mit Lichtgeschwindigkeit auseinanderfliegen, miteinander kommunizieren, ist nach der Relativitätstheorie unmöglich zu erklären. Und genau hier kommt die Feinstofflichkeit herein. Die gesamten grobstofflichen Elementarteilchen, die wir kennen, haben feinstoffliche Hintergrundfelder, und diese Felder arbeiten mit Überlichtgeschwindigkeit. Sogar Photonen, also Lichtteilchen, die mit Lichtgeschwindigkeit auseinanderfliegen, können in einem System mit Überlichtgeschwindigkeit miteinander kommunizieren. Und dieses System kennt die Physik heute nicht. Die Physik kennt weder auf der makroskopischen Ebene diese Felder, die Lebewesen umgeben, noch kennt sie hinter den Elementarteilchen das Phänomen der dortigen Feinstofflichkeit. Deswegen spricht man eben in der Physik von sechs oder acht Quantenparadoxa – die Verschränkung ist nur eines davon –, die man allerdings leicht verstehen könnte, sobald man feinstoffliche Hintergrundfelder in die Physik einführt, wie ich das in einer feinstofflich erweiterten Physik mache. Ohne Kenntnis um diese Hintergrundstrukturen hat man sich in der heutigen Physik mehrheitlich dafür entschieden, daß es dumm ist, überhaupt eine Erklärung für diese Phänomene geben zu wollen.

Und die feinstofflichen Felder, von denen Sie sprechen, haben nach Ihrer Überzeugung Masse – das konnten Sie in Ihren Wiegeversuchen nachweisen …

VOLKAMER: Ja, ich kann die Felder über Masseunterschiede nachweisen. Wenn sich die Felder ändern, zum Beispiel wenn ein Mensch schläft, dann treten dadurch Masseunterschiede bis zu 600 Gramm auf, die man mit den üblichen Argumenten nicht erklären kann. Dieselben Phänomene treten auch bei Mineralien auf, obwohl die natürlich nicht schlafen, und das führt in der Physik, in der Gravitationsforschung, zu einem riesigen Problem, weil man dort versucht, die Gravitationskonstante mit derselben Genauigkeit festzustellen wie zum Beispiel die der Elementarladung. Aber man hat herausgefunden, daß die Gravitationskonstante mit einem Faktor 1.500 schlechter in der Genauigkeit bestimmbar ist als die Elementarladung oder das Plancksche Wirkungsquantum. Und das hängt damit zusammen, daß bei der Bestimmung der Newtonschen Gravitationskonstanten neben den grobstofflichen Aspekten der Materie auch die Felder mit ihrem makroskopischen Masseinhalt eine Rolle spielen. Wenn man die nicht kennt, dann werden auch die Gravitationseffekte, die daraus resultieren, nicht erkannt. Es wurden mit verschiedenen Versuchsanlagen immer andere Werte gemessen. Deshalb hat man in den letzten 20 Jahren die Gravitationskonstante etwa zwanzig Mal bestimmt – in Japan, in den USA, in Deutschland, in Österreich, in England und in anderen Ländern – und alle Werte sind für sich genau bestimmt worden, aber niemand weiß, warum sie so stark schwanken. Solche Anomalien zeigen, daß in der Physik noch ein Faktor fehlt – und dieser Faktor scheint in vielen Fällen die Wirkung der feinstofflichen Felder zu sein.

Nach diesen Erklärungen nochmals die konkrete Frage: Was sind die wesentlichsten Effekte, die Sie selbst in den vergangenen Jahrzehnten nachweisen konnten?

VOLKAMER: Ich messe Gewichtsunterschiede. Wenn zum Beispiel jemand schläft, koppeln Teile des feinstofflichen Körper-Feldes ab, dadurch ändert sich das Gewicht. Ich kann auch die Überlagerung dieser Felder bei Mineralien messen – wenn ich sie nahe zusammenbringe, überlagern sich die Felder, und es treten Gewichtsunterschiede auf. Ich kann auch erkennen, ob diese Felder ein negatives oder ein positives Vorzeichen haben, und ich kann mit meiner Meßmethode feststellen, daß die Felder mit negativem Vorzeichen eine gesundheitsfördernde und ordnungsstabilisierende Eigenschaft haben und daß die Felder mit positivem Vorzeichen eine gesundheits- und ordnungszerstörende Eigenschaft haben. Das sind jetzt Wege in die Biologie hinein. Auch die Erde hat ein Feld, und hier gibt es Plätze, wo die Intensität mit negativen Vorzeichen besonders hoch ist, das nennt man Orte der Kraft. Viele Kirchen wurden früher an solchen Orten gebaut – das weiß man, da gibt es Arbeiten darüber. Und genauso gibt es Orte der Krankheit, wo das Feld mit positiven Vorzeichen eine hohe Intensität hat. Wenn Sie auf einem solchen Platz regelmäßig schlafen oder acht Stunden Arbeitszeit verbringen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß Sie krank werden, im schlimmsten Fall sogar Krebs bekommen. Die Felder beeinflussen also direkt das Leben des Menschen. Ein anderer Aspekt dabei ist die Möglichkeit, die Felder für neue Bewußtseinseigenschaften, etwa telepathische Fähigkeiten, zu nutzen. Das klingt vielleicht abgehoben, aber jeder hat schon einmal in der Fußgängerzone in einem Café gesessen, hat sich spontan umgedreht und dann bemerkt, daß er von hinten angeguckt wird. Hier werden mit dem Bewußtsein feinstoffliche Phänomene transportiert, die andere Menschen erreichen können. Wenn das kultiviert wird, kann man beginnen, telepathisch zu kommunizieren. Man denkt etwas – und das Feld transportiert die Schwingungen des Gedankens, den der andere aufnehmen und abhören kann – so wie jetzt Ihr Ohr den Inhalt meiner gesprochenen Worte abhört.

Sie beschäftigen sich mit all diesen Zusammenhängen jetzt seit ungefähr 30 Jahren, haben sich aber, was die wissenschaftliche Ebene anbelangt, nicht durchgesetzt. Warum, glauben Sie, ist das so?

VOLKAMER: Ich würde sagen: bisher nicht durchgesetzt. Ich denke schon, daß irgendwann junge, fortschreitende Wissenschaftler, die sich um wirklich neue Dinge kümmern, die Sache aufgreifen werden und erforschen – denn sie ist nicht nur von mir entdeckt worden. Professor Hans Heinrich Landolt, Physiko-Chemiker an der damaligen Kaiser-Wilhelm-Universität in Berlin, führte schon vor 100 Jahren ähnliche Wiegeexperimente mit handbetriebenen Waagen durch, bei denen er Anomalien entdeckte, die von anderen Forschern reproduziert werden konnten. Aber Sie kommen in diesem Bereich nur mit modernster Wiegetechnik weiter, die Waagen müssen mit Computern verbunden sein, so daß Sie im Mega- und Gigabyte-Bereich Daten speichern können, und Sie brauchen Grafikprogramme zur Darstellung der Meßergebnisse. Das alles gab es bis vor 10 oder 15 Jahren noch nicht. Insofern bin ich wahrscheinlich als erster mit diesen modernen Arbeitsmethoden mit solchen Messungen befaßt gewesen. Ich habe inzwischen schon mehrfach in Kalifornien an der Universität in Los Angeles vorgetragen und habe dort über diese Gravitationsanomalien berichtet, und ich bin zuversichtlich, wenn ich diese Arbeiten in ähnlicher Intensität weiter fortsetze, daß irgend jemand beginnt, damit in Resonanz zu treten. Darauf warte ich, aber es wird früher oder später eintreten, da bin ich ganz sicher.

Herzlichen Dank für dieses Gespräch!