Leben in Todesnähe



„Das Sterben gilt bei uns als Schande“, sagt Prim. Dr. Marcus Franz. Er ist Internist und befasst sich kritisch mit dem Leben in Todesnähe.

In dem Interview geht es um die gesellschaftliche Verdrängung das Sterbeprozesses, um das Phänomen der Nahtoderfahrungen, um Organtransplantation, Hospizarbeit und Palliativmedizin. Eine Bestandsaufnahme der Situation anno 2017 in Österreich.

Aus dem Inhalt des Gesprächs:

• Nahtoderlebnisse in ärztlicher Beurteilung
• „Früh zu versterben oder tödlich zu erkranken wird als Versagen angesehen.“
• Wissenschaftliche Untersuchungen in der Sterbephase
• Grauzone Organtransplantation: Ist der Todeszeitpunkt eindeutig geklärt?
• Gibt es Alternativen zum Hirntodkriterium?
• Problematik Widerspruchsregelung in Österreich
• Palliativmedizin: „Für Sterbende gibt es keine Lobby“
• Hospizarbeit in Österreich

Eine Kurzfassung des Gesprächs ist hier zu sehen: