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Jun 15, 2017

Zwölf Jahre Hölle


Steve McQueens grandioses Sklaverei-Drama „12 Years a Slave“ ist mein „Film des Monats“.

Kategorie: Neuigkeiten

Eigentlich unvorstellbar, aber noch vor etwas mehr als 150 Jahren war es in den Vereinigten Staaten legitim, Menschen wie Waren zu kaufen und zu verkaufen. Erst 1865 wurde die Sklaverei endgültig abgeschafft.

100 Jahre davor, zum Zeitpunkt der Unabhängigkeitserklärung 1776, gab es in den USA schätzungsweise 460.000 Sklaven. Vor allem in den Südstaaten entwickelte sich die Wirtschaft auf dem Rücken geschundener Frauen und Männer afrikanischer Herkunft. Hier stieg die Zahl der Sklaven im Lauf der folgende Jahrzehnte auf über vier Millionen!

Mitte des 19. Jahrhunderts war die Situation besonders skurril: Während Afroamerikaner in manchen Bundesstaaten – etwa in New York – als freie Menschen leben konnten, war es in anderen Staaten, beispielsweise in Luisiana, ohne weiteres möglich, sie zu versklaven.

In dieser Zeit spielt das Filmdrama „12 Years a Slave“, für das der britische Regisseur Steve McQueen 2014 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und das als einer der bedeutendsten Filme (nicht nur zu diesem Thema) überhaupt gilt. 

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