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Mär 1, 2019

„Ich trage die Last des Glücks!“


Richard Strauss' „Elektra“ ist meiner „Oper des Monats“.

Kategorie: Neuigkeiten


Richard Strauss’ Meisterwerk „Elektra“ schöpft aus der griechischen Mythologie: Agamemnon, der Herrscher von Mykene und der Führer der Griechen im Trojanischen Krieg, ist nach seiner Rückkehr von seiner Frau Klytämnestra und ihrem Geliebten Aegisth im Bad seines eigenen Palastes ermordet worden.

Elektra, die Tochter Agamemnons und Klytämnestras, hat ihren jüngeren Bruder Orest nach dieser Tat außer Landes in Sicherheit gebracht und hofft nun, dass er eines Tages den Mord an seinem Vater rächen wird. Sie selbst konnte die abscheuliche Tat ihrer Mutter nie vergessen und wartet auf den Tag der Vergeltung …

Als Textdichter von „Elektra“ war für Richard Strauss erstmals der österreichische Dramatiker Hugo von Hofmannsthal (1874–1929) tätig. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Künstlern gilt als eine der erfolgreichsten in der Operngeschichte. Aus ihr gingen später noch bedeutende Werke wie „Der Rosenkavalier“ und „Arabella“ hervor.

Als literarische Grundlage diente Hugo von Hofmannsthal das Theaterstück „Elektra“ des griechischen Tragödiendichters Sophokles (ca. 500 v. Chr.).

Richard Strauss hatte zunächst Bedenken, nach seiner 1905 uraufgeführten „Salome“ erneut einen so düsteren Stoff zu vertonen, aber Hofmannsthal konnte alle Vorbehalte des Komponisten zerschlagen, und schließlich gelang Strauss mit seiner „Elektra“, wie er selbst schrieb, „sogar noch eine Steigerung in der Geschlossenheit des Aufbaus“ gegenüber der „Salome“.

Die Uraufführung in Dresden war zwar kein sensationeller, aber doch ein achtbarer Erfolg, und über die Jahre etablierte sich „Elektra“ als eines der größten Meisterwerke von Richard Strauss auf allen großen Opernbühnen der Welt. Es wird bis heute häufig gespielt und ist auf zahlreichen Bild- und Tonaufnahmen in hoher künstlerischer Qualität dokumentiert.

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